Osterode – die Geschichte vom Tor zum Harz

Marktkirche Osterode

Die schmucken, denkmalgeschützten Fachwerkhäuser, verziert mit Schriften und Holzschnitzereien und die kleinen Gassen bleiben jedem in Erinnerung, der Osterode besucht. Vielleicht auch ein Spaziergang entlang der Söse, die imposante Marktkirche St. Aegidien aus dem 13. Jahrhundert oder ein Besuch der Sösetalsperre. (Tipp: Samstags ist die Kirche von 10 – 12.30 Uhr für Besucher geöffnet;  Turm besteigen, Aussicht genießen und das bunte Treiben auf dem Wochenmarkt von oben betrachten!) .

Interessante Dinge kann man in der Stadtgeschichte lesen und es lohnt sich, dort einmal in Ruhe in den Details der Osteroder Chronik zu stöbern, um die Zusammenhänge der historischen Ereignisse besser zu verstehen.

Wussten Sie beispielsweise…

  • dass sich die erste Marktsiedlung auf der Anhöhe des heutigen Rollbergs befand?
  • dass die Osteroder im 13. Jahrhundert ihr eigenes Bier brauten, ihre eigenen Münzen prägten und sich sogar der  zwischen Hamburg und Lübeck gegründeten Hanse anschlossen?
  • dass Osterode 1293 das Recht der Kaiserstadt Goslar erhielt?
  • dass Anfang des  16. Jahrhunderts Mord, Schande und Aufruhr allein durch Klatsch und Tratsch der Bürgerfrauen verursacht wurden?
  • dass Tilman Riemenschneider der Sohn eines Münzmeisters Riemenschneider war und in Osterode aufwuchs?
  • dass die Stadt 1545 einen verheerenden Stadtbrand erlebte, der Rathaus und Marktkirche zerstörte?
  • dass die Pest zwei Jahre lang in Osterode wütete und 1200 Menschenleben forderte?
  • dass dem tatkräftigen Hermann Wendt die Stadtchronik Osterode zu verdanken ist?
  • dass Osteroder Tuchmacher und Wollfabrikanten im 18. Jahrhundert die hannoversche Armee belieferten?
  • dass die  Zunft der Eseltreiber als Getreidezusteller für die Oberharzer Bergstädte besondere Bedeutung hatte, um einen funktionierenden  Bergbau im Harz zu garantieren?
  • dass nach  Fertigstellung des Harzkornmagazins 1722 zwei Millionen Kilogramm Getreide in Osterode eingelagert werden konnten, um Hungersnöten vorzubeugen?

und dass die 1928 – 1931 gebaute Sösetalsperre mit einer 200 km langen Wasserleitung nach Bremen später sogar ins Guinness-Buch der Rekorde einging?

Dies sind nur einige Auszüge einer spannenden Chronik. Die komplette Stadtgeschichte finden Sie   HIER

Marktplatz Marktkirche Osterode

Harzkornmagazin
Harzkornmagazin Info

Söse Promenade Osterode

Advertisements